Firmengeschichte

Gründerfamilie

In 100 Jahren hat sich viel verändert. Als der Gründer der „Süddeutschen Frottierwarenfabrik Wörner & Söhne“ im Jahre 1900 mit der Planung seiner kleinen Weberei begann, musste er, genau wie die „Großen“ der damaligen Zeit, den Bau eines Kesselhauses mit Dampfmaschine vorsehen. Dieses „Kraftwerk“ erzeugte damals nämlich noch die Bewegungsenergie für die Webstühle und Spulmaschinen. Elektromotoren waren zu dieser Zeit in der Textilindustrie noch nicht im Einsatz. Die gesamte Weberei wurde über Transmissionsriemen von dieser Dampfmaschine aus angetrieben.

Nähmaschinen wurden noch von den Näherinnen mit Hilfe eines Fußpedals in Bewegung gesetzt. Leider ist aus dieser Zeit neben verschiedenen kaufmännischen Unterlagen und dem ersten „Prospekt“ nur eine “Photographie“ erhalten geblieben, die das Gründerehepaar Wörner mit ihren beiden Söhnen Johannes und Friedrich zeigt.

 

Hans und Marianne Wörner

Frottierwaren sollten produziert werden. Handtücher, Bademäntel und Waschhandschuhe. 1912 kamen Geschirrtücher, Staubtücher und Kinder-Lätzchen hinzu. Bereits in den goldenen Zwanzigern produzierte die Süddeutsche Frottierwarenfabrik Wörner & Söhne Werbemittel. Dr. Eckener, Direktor der Zeppelin-Werke in Friedrichshafen, orderte bei der Firma Wörner & Söhne Handtücher für die im Aufbau befindliche Zeppelin-Flotte. Einige wenige Exemplare dieser Handtücher sind noch erhalten. Eines befindet sich in der Ausstellung des Zeppelin-Museums in Friedrichshafen am Bodensee.

Im Jahre 1952 übernimmt Hans Wörner, der Enkel des Gründers, den Betrieb, der schwer durch Weltwirtschaftskrise und Krieg gezeichnet ist. Mit seiner Frau Marianne baut er den Betrieb konsequent aus und spezialisiert sich, inspiriert durch den eigenen Nachwuchs, immer mehr auf Kinder-Frottierwaren.

 

1980 wird der Betrieb durch den Neubau einer Webereihalle deutlich erweitert.

1995 steigt Hans-Martin Wörner in den Betrieb ein. Die Reaktion auf veränderte Marktbedingungen und konsequente Optimierung der logistischen Erfordernisse bei gleicher Qualität, niedrigeren Preisen und kürzeren Lieferzeiten führt zu einem schnellen aber organischen Wachstum. Im September 2001 bezieht die Süd-Frottierweberei Hans Wörner eK die neuerbauten Konfektions- und Lagerhallen.

 

Zwischenzeitlich fertigt die Firma Wörner in verschiedenen Betriebsstätten auf der Schwäbischen Alb und in der Türkei mehr als 2,3 Mio. Teile, Tendenz steigend. Zum Vergleich: Retouren 2018: 34 Stück.

Der konsequente Qualitätsgedanke bringt Erfolg. Seit 1999 liefert die Firma Wörner ausschließlich Produkte mit dem Öko-Tex Standard 100 aus. 2013 erfolgt die BSCI-Zertifizierung. Seit 2018 ist die gesamte Firma nach dem hohen GOTS-Standard geprüft und zertifiziert. Nachhaltige Herstellung, die Verwendung von Biobaumwolle und die Einhaltung strenger Umweltschutzrichtlinienliegen uns allen am Herzen.

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